FAQ

Häufig gestellte Fragen – und Antworten

 

Was ist Extremismus? Was ist Militanz?

Wesentliche Begriffe unseres Tätigkeitsfeldes haben wir in unserem Lexikon definiert, so auch Extremismus und Militanz.

 

Wer steht hinter der FGEM?

Die FGEM ist ein unabhängiger Zusammenschluss von Menschen mit sozialwissenschaftlicher Ausbildung und Förderern. Mit anderen Organisationen ist die Forschungsgruppe nicht verbunden.

 

Wie finanziert sich die FGEM?

Die Arbeit in der FGEM ist ehrenamtlich. Der Verein erhält keinerlei staatlichen Fördergelder. In Einzelfällen vermitteln wir Mitgliedern Aufträge anderer Träger, die von staatlichen Förderungen profitieren.

 

Wo steht die FGEM politisch?

Als unabhängiger Verein ist die FGEM weder mit Parteien noch mit sonstigen Initiativen verwoben und versteht sich als Teil der Mitte der Gesellschaft. Zum jetzigen Zeitpunkt (Stand Mai 2018) sind alle Vorstandsmitglieder parteilos. Über die Parteizugehörigkeit unserer Mitglieder liegen uns keine Daten vor. Mitglied kann jedoch nur werden, wer sich im Sinne der Demokratieerklärung von jeglichen extremistischen Strömungen distanziert.

 

Warum legt die FGEM den Schwerpunkt auf die Auseinandersetzung mit linksextremistischen bzw. linksmilitanten Bestrebungen?

Die Schwerpunktsetzung auf linksmotivierte Militanz beinhaltet keine Aussage über die von diesem Spektrum ausgehende Gefahr im Vergleich mit anderen Spektren politischer Militanz oder des politischen Extremismus. Dokumentationen rechtsmotivierter Militanzdelikte sowie der Opfer rechtsmotivierter Tötungsdelikte werden in adäquater Form bereits von mehreren gesellschaftlichen Initiativen unabhängig voneinander durchgeführt. Da eine zusätzliche Dokumentation nur zu einer Doppelerfassung führen würde, dokumentiert die FGEM daher nur Schwerpunkte, die bisher nicht oder in nicht ausreichendem Maße betrachtet wurden. Die in der Gesamtbetrachtung erfassten Aktionen eignen sich folglich zahlenmäßig nicht für einen Vergleich mit anderen militanten Spektren. Eine Liste externer Dokumentationen finden Sie hier.

 

Welche Texte werden für die Bibliographie berücksichtigt?

Als relevant für die Bibliographie werden nicht nur Monographien betrachtet, sondern alle wissenschaftlichen Standards entsprechenden Texte: Monographien, Textsammlungen, Texte in Sammelbänden, Texte in Fachzeitschriften, Wissenschaftliche Texte in Zeitungen und Zeitschriften sowie herausragende Primärquellen. Der Schwerpunkt liegt auf deutschsprachiger Literatur. Rezensionen gelten nicht als eigenständige Texte, auf sie wird jedoch auf der Seite des Ursprungswerkes verwiesen.

 

Welche Aktionen fließen in die Dokumentation ein?

Die FGEM dokumentiert politisch motivierte Anschläge und Übergriffe anhand einer kontinuierlichen Auswertung von Presseartikeln und behördlicher Presseerklärungen. Die aktuellen Suchroutinen machen wir auf unserer Arbeitsplattform BibliolinX öfentlich. Die Dokumentation erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern versteht sich als Diskussionsgrundlage und wird ständig überarbeitet bzw ergänzt. Die Erfassungskriterien finden Sie hier.

 

 Welchen Wert haben die FGEM-Dokumentationen?

Die Dokumentationen erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, jedoch auf die Aufzählung aller Aktionen, die eine besondere gesellschaftliche Relevanz aufweisen (siehe Erfassungskriterien).Die Dokumentationen eignen sich aufgrund unterschiedlicher Erfassungskriterien nicht für einen direkten Vergleich der Zahlen aus den Phänomenbereichen Rechts, Links und Islamismus. Durch die hohe Zahl dokumentierter Aktionen können jedoch Rückschlüsse auf folgende Fragen gezogen werden: Zu welchen Zeiten werden Aktionen verübt? Wie ist der Modus Operandi? Welche Mittel werden verwandt? Wie ist das Fluchtverhalten der Täter? Welche Intensität haben die Taten? Wer sind die Opfer?

 

Was ist eine Bibliographie?

Eine Bibliographie ist ein eigenständiges Verzeichnis von Literaturnachweisen zu einem spezifischen Thema.

 

Welche Texte werden berücksichtigt?

Als relevant werden nicht nur Monographien betrachtet, sondern alle wissenschaftlichen Standards entsprechenden Texte: Monographien, Textsammlungen, Texte in Sammelbänden, Texte in Fachzeitschriften, Wissenschaftliche Texte in Zeitungen und Zeitschriften sowie herausragende Primärquellen. Der Schwerpunkt liegt auf deutschsprachiger Literatur. Rezensionen gelten nicht als eigenständige Texte, auf sie wird jedoch auf der Seite des Ursprungswerkes verwiesen.

 

 

Was ist ein Anschlag?

Ein Anschlag im Sinne unserer Dokumentation ist ein geplante politische Aktion, die auf die Einschüchterung konkreter politischer Gegner zielt und ein Mindestmaß an Sachschaden (50 Euro) am Eigentum des Gegners oder Personenschaden verursacht.In unserem Lexikon haben wir den Begriff definiert.

 

Warum wurde mein Hinweis nicht übernommen?

Um einen Literaturhinweis in die Bibliographie übernehmen zu können, müssen wir uns das Buch erst einmal angesehen haben. Das kann unter Umständen einige Wochen dauern. Um einen Eintrag in die Übergriffs-Dokumentation vornehmen zu können, brauchen wir einen Beleg – wie z. B. ein aussagekräftiges Foto oder einen Presseartikel.

 

Darf ich eine Kopie ihres Texts auf meiner Webseite veröffentlichen?

Nein. Wir machen für alle unsere Seiten und alle unsere Fotos die vollen Urheberrechte geltend.

 

 

 

Bei der Übergriffsdokumentation ist im Fall xy eine die suggerierte Täterschaft überhaupt nicht belegt!

Die Delikte in der Dokumentation über linksmotivierte Militanz werden nach individueller Entscheidung in die Dokumentation übernommen, wenn Ort, Opfer oder Begehungsweise eine entsprechende Täterschaft nahelegen. Wir gehen davon aus, dass 5 bis 10 Prozent der von uns gelisteten Taten fälschlich eingeordnet sind. Wir gehen aber auch davon aus, dass die tatsächliche Zahl der Übergriffe sehr viel höher liegt.

 

Extremismus ist ein in der Forschung überhaupt nicht akzeptierter Begriff!

Es gibt tatsächlich einige Sozialwissenschaftler, die die Legitimität des Begriffs bestreiten und viele linke Gruppen, die sich auf diese Tatsache berufen. Die Liste der Sozialwissenschaftler, die den Begriff verwenden, ist um ein Vielfaches länger als die derer, die seine Legitimität bezweifeln.